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Böden

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Bodenbeläge werden stark abgenutzt. Je nach Material steht deshalb bereits nach wenigen Jahren ein Austausch oder eine Sanierung an. Anlass für eine Bodenrenovation können aber auch – gerade in Altbauten – knarrende Laufgeräusche und die übermässige Lärmübertragung in andere Räume oder Wohnungen sein. Ein weiterer häufiger Grund für eine Bodenrenovation ist die Nutzungsänderung eines Raumes. Wird beispielsweise aus einem kleinen Raum ein Badezimmer, muss der Teppich oder Parkettboden gegen einen wasserfesteren Belag ausgetauscht werden.

Aktuelle Standards

Bodenaufbau in massiven Gebäuden

Bodenaufbau in Holzbauten

Bodenbeläge im Wohn- und Esszimmer

Bodenbeläge im Schlaf- und Kinderzimmer

Bodenbeläge im Bad und WC

Bodenbeläge in der Küche

Bodenbeläge im Korridor und Eingangsbereich

Typische Probleme und Lösungen

Die Bodenbeläge gefallen nicht mehr.

Die Bodenbeläge sind abgenutzt oder beschädigt.

Die Böden knarren.

Laufgeräusche und Lärm werden in andere Räume übertragen.

Die Nutzung eines Raumes ändert sich und der vorhandene Boden passt nicht dazu.

Diese Profis helfen Ihnen

Schnittstellen mit anderen Arbeiten

Daran sollten Sie unbedingt denken!!!

Altlasten: Alte Kunststoffböden aus PVC sind auf der Rückseite teilweise mit Asbestfasern verstärkt, die Krebs verursachen können. Besonders betroffen sind Böden aus der Zeit vor 1980. Sicherheit schafft die Untersuchung einer Bodenprobe durch ein spezialisiertes Labor. Ist der Boden belastet, darf er nur von Fachleuten und unter Schutzvorkehrungen ausgebaut werden.

Materialmuster: Lassen sie sich beim Aussuchen der Bodenbeläge grossflächige Muster mitgeben und beurteilen Sie diese zu Hause bei Tages- und Kunstlicht. Um einen Eindruck zu bekommen, wie ein ganzer Raum mit dem gewünschten Belag aussieht, lohnt es sich, ein Referenzobjekt zu besichtigen.

Verschmutzung: Testen Sie bei Bodenbelägen für heikle Räume wie Küche oder Bad an einem Muster, wie schnell sie verschmutzen und wie gut sie sich wieder reinigen lassen.

Lärmisolation: Die Dämmung gegen Laufgeräusche und Lärm ist aufwändig und teuer. Wägen Sie deshalb gut ab, ob sich die Investition lohnt. Insbesondere wenn es nur um Lärm innerhalb Ihrer eigenen Wohnung oder Ihres Hauses geht.

Ökologie: Prüfen Sie immer, ob die bestehenden Böden nicht ausgebessert oder gereinigt werden können. Das ist meist ökologischer als ein Austausch.

Qualität: Ziehen Sie dauerhafte Materialien, die sich gut ausbessern, auffrischen und reinigen lassen, den günstigen, kurzlebigen Varianten vor. Laminat- oder PVCBöden beispielsweise lassen sich in der Regel nicht ausbessern, sondern nur ersetzen; bei Parkett- und Plattenböden ist ein teilweiser Austausch oder eine Auffrischung hingegen möglich.

Grenzen: Wo zwei Böden aneinander grenzen, können unschöne Übergänge entstehen. Beispielsweise weil der neue Boden höher ist als der alte. Klären Sie solche Details im Voraus ab und überlegen Sie, ob Sie nicht gleich den Boden in mehreren Räumen austauschen wollen. Oft kommt dies günstiger, als wenn die Arbeit auf mehrere Etappen verteilt wird.

Stockwerkeigentum: Wenn Sie eine Eigentumswohnung besitzen und die bestehenden Teppich- gegen Parkett-, Platten- oder Laminatböden austauschen wollen, sollten Sie unbedingt prüfen, ob die vorhandene Trittschallisolation ausreicht. Denn harte Böden verursachen mehr Lärm als weiche und die Trittgeräusche könnten die unter Ihnen wohnenden Nachbarn stören. Ist die Belästigung gross, können die Nachbarn sogar eine nachträgliche Schallisolation durchsetzen. Ziehen Sie im Zweifelsfall Fachleute bei.

Hier finden Sie weitere Informationen:


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